Inspektion und Qualitätskontrolle sind bei Mikrozahnrädern knifflig
Mikrozahnräder spielen eine entscheidende Rolle für den reibungslosen Betrieb von präzisionsgefertigten, sich hin- und herbewegenden Geräten und die komplizierten Landschaften der Uhren- und Automobilindustrie. Trotz ihrer winzigen Größe, die zwischen 1 mm und 5 mm im Durchmesser liegt, tragen diese Zahnräder eine große Verantwortung für die Aufrechterhaltung einer optimalen Leistung und Langlebigkeit. Ihre geringen Abmessungen, ihr kompliziertes Design und ihre wesentlichen Funktionen machen die Inspektion und Qualitätskontrolle von Mikrozahnrädern zu einer gewaltigen Herausforderung.
Herkömmliche Messmethoden, die bei der Herstellung von Zahnrädern in größerem Maßstab weit verbreitet sind, sind bei der Anwendung im Mikrobereich unzureichend. Die Feinheiten dieser winzigen, entscheidenden Komponenten stellen eine Reihe einzigartiger Herausforderungen dar, die herkömmliche Messverfahren sowohl extrem schwierig als auch in einigen Fällen schlichtweg unmöglich machen. Als Reaktion auf diese Einschränkungen werden innovative Methoden benötigt, mit denen Mikrozahnräder genau und zuverlässig gemessen werden können, um ihre Präzision und die Einhaltung der strengen Qualitätsstandards zu gewährleisten, die von verschiedenen Branchen gefordert werden.
Fortschrittliche optische Messtechnik ist der Schlüssel
Die optische Messtechnik bietet eine Lösung für die Herausforderungen, die mit der Messung von Mikrozahnrädern verbunden sind. Dieser hochmoderne Ansatz geht auf die Einschränkungen herkömmlicher Methoden ein und bietet eine überlegene Möglichkeit, genaue und zuverlässige Messungen zu erzielen.
Geräte wie das Bruker Alicona G6 sind entscheidend für die Bewältigung der Herausforderungen bei der Messung von Mikrogetrieben. Diese Lösung für die optische Messtechnik umfasst das Scannen von Mikrozahnradkomponenten mit Hilfe des hochentwickelten InfiniteFocus G5+ Systems. Ausgestattet mit einer fortschrittlichen 3D-Rotationseinheit wird das Zahnrad sicher in einem kompakten Spannfutter gehalten, so dass keine komplexen Werkstückhalterungen erforderlich sind.
Das InfniteFocus G5+ System erstellt ein umfassendes 3D-Modell der Oberfläche des Mikrozahnrads. Alle Defekte auf dem Zahnrad werden während des Scanvorgangs genau erfasst, und es wird ein entsprechendes 3D-Modell erstellt. Dieses Modell kann entweder in Echt- oder in Pseudofarbe dargestellt werden, wobei letztere die Höhenunterschiede wiedergibt. Das Ergebnis ist eine komplizierte Darstellung des Mikrozahnrads, die die inneren und äußeren Formen mit bemerkenswerter Detailgenauigkeit zeigt.
Die optische Messtechnik erweist sich als eine robuste Lösung für die Messung von Mikrozahnrädern. Durch die nahtlose Integration fortschrittlicher Technologien und benutzerfreundlicher Methoden revolutioniert dieser Ansatz die Präzision und Effizienz der Messung von Mikrozahnrädern und verbessert deren Gesamtleistung und Langlebigkeit erheblich.
InfniteFocus G6 System
Das in diesem Bericht verwendete Messsystem ist das InfniteFocus G6 System, das mit einer fortschrittlichen real3D Rotationseinheit ausgestattet ist, wobei das Zahnrad einfach in einem kleinen Spannfutter gehalten wird. Eine Besonderheit der Bruker Alicona Messsysteme ist, dass für diese Aufgaben keine komplexe Werkstückaufnahme erforderlich ist. Die Alicona System verwendet Fokus-Variation Technologie, die als Ergebnis einen gemessenen Oberflächendatensatz einer Probe liefert. Der Oberflächendatensatz ist der Ausgangspunkt für die weitere Auswertung.Mit der Alicona Inspect Software lassen sich diese Parameter leicht messen, und der Prozess kann vollständig automatisiert werden.Das InfiniteFocus G6 System kann in Forschung und Entwicklung, bei der Fehleranalyse und in der Produktion eingesetzt werden.